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Uni Mainz. Auszeichnung für Alternativen für Tierversuche Drucken E-Mail

Die Universität Mainz zeichnete am 18. Juni im Rahmen des Hochschultages 19 junge Wissenschaftler/innen für ihre Abschlussarbeiten aus. Erstmals wurde auch eine Prämierung in der Kategorie "Alternativen zum Tierversuch" vorgenommen.

Die Universität Mainz zeichnete am 18. Juni im Rahmen des Hochschultages 19 junge Wissenschaftler/innen für ihre Abschlussarbeiten aus. Erstmals wurde auch eine Prämierung in der Kategorie "Alternativen zum Tierversuch" vorgenommen. Damit griff die Universität eine forderung des "Bundesverbandes für Tierrechte" sowie seines rheinland-pfälzischen Landesverbandes und der AG Tierschutz der Universtität Mainz auf. Als nämlich 2006 die Bundes- und Landespolitik dem Beschluss der Universität zustimmten und knapp 30 Millionen Euro für den Neubau einer zentralen Versuchstierhaltung freigaben, forderten die Tierrechtler den Bau zu stoppen und in Ersatzverfahren für Tierversuche zu investieren. Die Förderung und Auszeichnung junger Wissenschaftler, die in diesem Bereich arbeiten, ist eine solche Maßnahme. Während 2007 noch keine Arbeit in dieser Kategorie eingereicht wurde, konnte bereits 2008 ein wissenschaftliches Projekt ausgezeichnet werden. Ein weitere Ziel ist nun, dass die Universitäten Lehrstühle für Tierversuchsersatzverfahren einrichten, um Lehre und Forschung zukunftorientiert auszurichten. In Deutschland gibt es einen solchen Lehrstuhl bisher nur an der Universtiät Konstanz, ein weiterer wurde kürzlich an der Universität Utrecht eingerichtet.

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