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Katzenhilfe - drei typische Probleme |
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Dass wir in einer wirtschaftlich etwas schwierigen Zeit leben, wird bei der Arbeit der Katzenhilfe immer wieder spürbar.
- Katzenhaltung ist relativ teuer, zumal, wenn das Tier plötzlich erkrankt oder wenn zum Beispiel durch einen Autounfall eine Operation notwendig wird. Schon die Kosten für die Kastration, die bei einem weiblichen Tier ca. 90 € betragen, stellen für manchen Katzenhalter ein Problem dar. So hören wir Sätze wie "Darf ich keine Katze halten, weil ich Hartz IV-Empfänger bin?" oder "Muss meine Katze leiden, weil ich arbeitslos geworden bin?" Es ist nicht immer einfach, herauszufinden, in welchem Fall tatsächlich echte Bedürftigkeit besteht und wir im Interesse des Tieres helfen müssen.
- Viele Mitbürger, die aus Osteuropa zu uns gekommen sind, kennen aus ihrer bisherigen Heimat unser ungeschriebenes Gesetz nicht, dass Katzen kastriert werden müssen. Sie schaffen sich aber Katzen an und halten sie oftmals anders als wir uns das vorstellen. Hier hat sich ein neues / altes Arbeitsfeld aufgetan. Von unserer Seite aus ist vor allem auch Aufklärung von Nöten. Zum Glück stellen sich erste Erfolge ein.
- Obwohl unsere Fangkästen mit westerfest gemachten Aufklärungszetteln versehen sind, ist uns wieder ein Fangkasten von jemandem, der unsere Absichten verkennt, gestohlen worden. Steht an einer Stelle eine größere Fangaktion an, informieren wir die Anlieger vorher durch Gespräche und stoßen im Allgemeinen auf Verständnis, Kooperationsbereitschaft und Dankbarkeit. Das Kastrieren herrenloser, verwilderter Katzen ist unsere Hauptaufgabe und diese Tiere müssen wir dort einfangen, wo sie sich aufhalten, d. h. unsere Kästen stehen dann nicht auf einer Terrasse oder in einem umfriedeten Garten, sondern mehr oder weniger in der "Wildnis" und dort können wir sie nicht rund um die Uhr bewachen.
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