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Wenn das Ende naht ... Ein Gedicht über den letzten Weg.
Bin ich dereinst gebrechlich und schwach und quälende Pein hält ständig mich wach - was du dann tun musst - entscheide allein. Der letzte Kampf wird verloren sein.
Dass du dann traurig, verstehe ich es wohl, doch deine Hand vor Kummer nicht zögern soll. An diesem Tag - mehr als jemals gescheh'n muss deine Freundschaft das Schwerste besteh'n.
Wir lebten zusammen in Jahren voll Glück. Furcht vor dem Muss? Es gibt kein Zurück. Du möchtest doch nicht, dass ich leide dabei. Drum gib, wenn die Zeit kommt, bitte mich frei.
Begleite mich, wohin ich gebracht werden muss. Nur - bitte - bleibe bei mir bis zum Schluss. Und halte mich fest und red mit gut zu, bis meine Augen kommen zur Ruh.
Mit der Zeit - ich bin sicher - wirst du es wissen, es war deine Liebe, die du mir bewiesen. Vertrautes Schnurren ein letztes Mal - du hast mich befreit von Schmerzen und Qual.
Und gräme dich nicht, wenn du es einst bist, der Herr dieser schweren Entscheidung ist. Wir waren beide so innig vereint. Es darf nicht sein, dass dein Herz um mich weint.
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