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In Asien werden Mondbären wegen ihres Gallensafts getötet oder als Bärenwelpen in Käfige gepfercht. In ihre Bäuche werden Katheter implantiert, um permanent Gallenflüssigkeit aus den lebenden Tieren abzuzapfen. Der Zustand der Bären auf diesen Farmen ist entsetzlich: Sie sind in winzigen Käfigen eingesperrt, nur zum Zweck, ihnen Galle zu medizinischen Zwecken abzuzapfen. Aus klaffenden, chronisch entzündeten Löchern, verursacht durch Metallkatheter, tropfen Blut, Eiter und Galle. Die Tiere sind am ganzen Körper durch die engen, hartkantigen Käfige verwundet, Krallen und Zähne wurden ihnen ausgerissen, um sich ihnen ungefährdet nähern zu können. Über 10% der Bären haben Gliedmaßen in Fangfallen verloren. Diese Tiere müssen entsetzlich leiden, obwohl es als Eratz für den Gallensaft inzwischen schon über 50 pflanzliche Alternativen und synthetisch hergestellte Medikamente gibt.

Durch den unermüdlichen Einsatz von Jill Robinson und der ANIMAL ASIA FOUNDATION (AAF) konnte im Dezember 2002 ein Abkommen mit der chinesischen Regierung getroffen werden: Die Arbeit des AAF soll durch die Regierung unterstützt werden und als endgültiges Ziel soll erreicht werden, die Mondbären zu befreien und die Bärenfarmen in China zu schließen. Seit 2000 wurden 36 Bärenfarmen geschlossen und beinahe 100 Bären an die AAF-Rettungsstation in Chengdu übergeben. Bären jeden Alters werden dort medizinisch versorgt, operiert und das erste mal in ihrem Leben mit nahrhaftem Futter und Zuneigung versorgt.

Leider können die befreiten Bären nicht in die Wildnis entlassen werden, da sie die notwendigen Überlebenstechniken nicht erlernt haben. Deshalb errichtet AAF ein Freilandgehege im Bambuswald von Chengdu, wo die befreiten Bären bis an ihr Lebensende ohne Angst und Schmerzen leben können.

Neben dem China Bear Rescue Project hat es sich AAF zur Aufgabe gemacht, das Leben aller Tiere in Asien zu verbessern, Grausamkeiten zu verhindern und den Respekt gegenüber Tieren zu fördern. Dazu zählen auch der Tierhandel und die schreckliche Quälerei der Hunde und Katzen, die auf den Märkten zum Verzehr angeboten werden.

Die Adoption

Anfang 2006 hat unser Verein die Patenschaft für einen geretteten Bären übernommen und diese Patenschaft wird jährlich erneuert. Es ist ein weiblicher Bärenwelpe namens „FREEDOM“ - was übersetzt „Freiheit“ bedeutet.

Diese Freiheit kann unsere Bärin jetzt das erste Mal genießen. Ein neues Leben im Freilandgehege ohne Angst und Schmerzen. Ihre beiden Vordertatzen sind nur noch Stümpfe, verursacht durch die Fallen, in die sie offentlichtlich zweimal geraten war. Es dauerte viele Wochen, bis sie soweit war, ihre neue, sichere Unterkunft zu verlassen und auf ihre Pfleger zuzugehen. Umso wundervoller ist es, wenn sie heute an die Begrenzung ihrer Unterkunft hüpft, um Honig von Fingern zu schlecken und mit den anderen Bären herumzutollen.

Die Übernahme von Patenschaften für Bären hilft, Hunderte von verschlossenen Käfigtüren in China zu öffnen und irgendwann vielleicht alle Bärenfarmen für immer zu schließen. Möchten auch Sie eine Patenschaft in Höhe von 70 $ (US) für einen Bären übernehmen? Oder möchten Sie „nur“ den Honig für einen Monat finanzieren? Alle Informationen erhalten Sie im Internet unter www. animalsasia.org. Selbstverständlich vermitteln wir auch gern. Frau Goose hilft Ihnen unter 05722 / 21631 gerne weiter.

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